Europawahl 2019
Wahlhilfe Wahl-O-Mat
Nachfolgend ein Auszug aus der
Landeszentrale für politische Bildung BW

Spitzenkandidaten der Parteien
Wahlprogramme der Parteien
CDU/CSU
SPD
Bündnis 90/ Die Grünen

Die Linke

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Piratenpartei Deutschland

Partei Mensch Umwelt Tierschutz

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Familien-Partei Deutschlands

ÖDP

Die PARTEI



In den letzten Tagen sollte jeder Erbacher das "Erbäscher Blättsche" in seinem Briefkasten vorgefunden haben. Das Blättsche kann hier runtergeladen oder auch online gelesen werden. Download hier als PDF!
Erbäscher_Blättsche Q2_Magenta_420x297 A3
Erbäscher Blättsche_Q2_Magenta_A4


Vortrag von Manfred Bräuer

über einen aus Erbach, der Karriere als Mathematik-Professor machte.

Der Heimat- und Familienforscher Manfred Bräuer hielt am 13. Februar 2019 im Rahmen der Vortragsserie der Bezirksgruppe Odenwald in der Hessischen familiengeschichtlichen Vereinigung im großen Saal des Gasthofs Jäger in Heppenheim-Erbach einen sehr interessanten Vortrag über den 1817 geborenen Erbacher Bauernsohn Peter Helmling mehr ......


Achtung Erbacher, es haben sich aktuell mehrere Einbrüche in Erbach ereignet.

Warum die Presse nur einen Einbruch meldet, ist leider nicht bekannt.

Also Erbacher, achtet auf euren Nachbarn! Tauscht euere Telefonnummern aus, um im Ernstfall kommunizieren zu können. Not-Tel.110 und die Polizei Heppenheim, Zentrale Tel.7060, Sachdienliche Hinweise wegen der akuellen Einbrüche bitte an die Polizei Heppenheim Tel.706411 von 8:00-17:00 Uhr
Es wurden 2 weitere Einbrüche in Erbach gemeldet, bitte alle Augen offen halten und verdächtige Personen und Fahrzeuge der Polizei melden.
Pressestelle der Polizei Heppenheim/Erbach  (laut Pressestelle waren es insgesamt 2 Wohnungseinbrüche). Weitere Informationen der Pressestelle.



Feuerwehreinsatz beim Kellerbrand in Erbach
am 11.01.2019 um 21:00 Uhr.



Bilder und Videos aus Erbach
Landschaft     Impressionen     Architektur
Hingucker    Flora


Ferien in Erbach

Erbach ist ein schönes Dorf an der Bergstraße
bei Heppenheim a.d.B. gelegen, umgeben von Weinbergen, Wiesen und Wäldern, in einem Tal am Westrand des Odenwaldes.


 


Der Filmabend  des Heimat- und Kerwevereins  und des Fördervereins, ein absolutes Highlight in Erbach. mehr...?



Heimat und Kultur
Erbach ist stolz auf einen sehr en­ga­gierten Erbacher Heimat- und Kerweverein,
der alte Traditionen hoch hält, sich um das kulturelle Leben in Erbach kümmert und die Erbacher Kerwe organisiert....


Sie suchen in Erbach einen Handwerker, einen Dienstleister oder oder oder .....


Veranstaltungs-Kalender
Dorf-Veranstaltungen, Müllabfuhrtermine, Heppenheimer Stadt-Veranstaltungen, Sport-Veranstaltungen oder kirchliche Veranstaltungen.


Hier findet man alle Informationen, wenn es sich um Wetter, Luftwerte, Wetterwarnungen und Verkehr dreht!


 


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Neue Homepage der Bürgerstiftung ist online!
Die Bürgerstiftung Heppenheim braucht Ihre Unterstützung. Wir freuen uns auf Ihre Ideen und bauen auf Ihr Engagement.



Öffentliche Bekanntmachungen und Protokolle


 

Das Dorf Erbach bei Heppenheim

bei Heppenheim a.d.B. gelegen, umgeben von Weinbergen, Wiesen und Wäldern, in einem Tal am Westrand des Odenwaldes.
Hier lässt es sich schön wohnen in dörflicher Gemeinschaft, wo es sich angenehm leben lässt. Fast jeder kennt jeden und man grüßt sich.
Siehe auch in Wikipedia!

Geschichte (Auszug aus WikiPedia)
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Von den Anfängen bis zum 18. Jahrhundert

Erbach wurde erstmals im 12. Jahrhundert im Zusammenhang mit der Schenkung eines Weinbergs an das Kloster Lorsch im Lorscher Codex urkundlich erwähnt als Er(p)bach bzw. Ertbach.[2]

Im Mittelalter gehört Erbach zusammen mit fünf weiteren Orten als Filialdorf zur Villa Heppenheim. Diese sechs Orte waren neben Erbach, KirschhausenUnter- und Ober-HambachSonderbach und Wald-Erlenbach. Die Hofgüter dieser Ortschaften verfügten über genügend Ressourcen wie Wald, Äcker und Wasser um eigenständige Einheiten zu bilden, waren aber über eine Marktgemeinschaft eng mit Heppenheim verbunden. In kirchlicher Hinsicht gehörten die Einwohner zu Peterskirche Heppenheim.[3]

Erbach gehörte zu den Besitzungen des Klosters Lorsch, das 772 zur Reichsabtei erhoben wurde, und damit dem König bzw. Kaiser direkt unterstellt war. Am 20. Januar 773 schenkte Karl der Große die Stadt Heppenheim nebst dem zugehörigen Bezirk, der ausgedehnten „Mark Heppenheim“, in dem Erbach später entsteht, dem Reichskloster. Am 12. Mai 1012 verleih in Bamberg König Heinrich II. auf Bitten des Lorscher Abts Bobbo den Forst- und Wildbann innerhalb der Mark Michelstadt und der Mark Heppenheim dem Kloster Lorsch auf ewig. Dies erfolgte vor allem mit dem Ziel, die Urbanisierung des vorderen Odenwaldes, der damals noch weitgehend aus Urwald bestand, voranzutreiben. Die Kultivierensarbeiten wurden vermutlich von dem 1071 reaktivierten Kloster Altenmünster, aus dem Kloster Lorsch gegründet wurde, organisiert. Im Zuge dieser Maßnahmen dürften zumindest die meisten der sechs Heppenheimer Filialdörfer entstanden sein.

Der Blütezeit des Klosters Lorsch folgte im 11. und 12. Jahrhundert sein Niedergang. Während des Investiturstreits – von 1076 (Reichstag in Worms) bis 1122 (Wormser Konkordat) – mussten viele Besitzungen an den Adel abgegeben werden. Im späten 12. Jahrhundert wurde mit der Aufzeichnung der alten Besitzurkunden versucht, die Verwaltung zu reorganisieren (Lorscher Codex). Dennoch unterstellte 1232 Kaiser Friedrich II. die Reichsabtei Lorsch dem Erzbistum Mainz und seinem Bischof Siegfried III. von Eppstein zur Reform. Die Benediktiner widersetzten sich der angeordneten Reform, mussten deshalb die Abtei verlassen und wurden durch Zisterzienser aus dem Kloster Eberbach ersetzt. Danach gab es schwere Auseinandersetzungen zwischen dem Erzbistum Mainz und der Kurpfalz als Inhaber der Vogtei, die erst 1247 durch einen Vergleich beigelegt werden konnten. Darin konnte sich die Kurpfalz durchsetzen und behielt die mit der Vogtei verbundenen Rechte. 1248 wurde die Zisterzienser-Mönche durch Prämonstratenser aus dem Kloster Allerheiligen ersetzt und von da an hatte das Kloster Lorsch den Status einer Propstei.

1267 wurde erstmals ein Burggraf auf der Starkenburg (über Heppenheim) genannt, der auch das „Amt Starkenburg“, zu dem Erbach zählte, verwaltete. Die Hohe Gerichtsbarkeit wurde von der „Zent Heppenheim“ ausgeübt, deren oberster Richter ebenfalls der Burggraf war.

Im Verlauf der für Kurmainz verhängnisvollen Mainzer Stiftsfehde wurde das Amt Starkenburg an Kurpfalz wiedereinlöslich verpfändet und blieb anschließend für 160 Jahre pfälzisch. Pfalzgraf Friedrich ließ sich für seine Unterstützung von Erzbischof Dieter – im durch die Kurfürsten am 19. November 1461 geschlossenen „Weinheimer Bund“ – das „Amt Starkenburg“ verpfänden, wobei Kurmainz das Recht erhielt, das Pfand für 100.000 Pfund wieder einzulösen.

In den Anfängen der Reformation sympathisierten die pfälzischen Herrscher offen mit dem lutherischen Bekenntnis, aber erst unter Ottheinrich (Kurfürst von 1556 bis 1559) erfolgte der offizielle Übergang zur lutherischen Lehre. Danach wechselten seine Nachfolger und gezwungenermaßen auch die Bevölkerung mehrfach zwischen der lutherischenreformierten und calvinistischen Religion. Als Folge der Reformation hob die Kurpfalz 1564 das Kloster Lorsch auf. Die bestehenden Rechte wie Zehnten, Grundzinsen, Gülten und Gefälle des Klosters Lorsch wurden fortan durch die „Oberschaffnerei Lorsch“ wahrgenommen und verwaltet.[7]

Im Laufe des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) eroberten spanische Truppen der „Katholischen Liga“ die Region und stellten 1623 die Kurmainzer Herrschaft wieder her. Die durch die Pfalzgrafen eingeführte Reformation wurde daraufhin weitgehend rückgängig gemacht und die Bevölkerung musste zur katholischen Kirche zurückkehren. Zwar zogen sich die spanischen Truppen nach zehn Jahren vor den anrückenden Schweden zurück aber nach der katastrophalen Niederlage der Evangelischen in der Nördlingen 1634 verließen auch die Schweden die Bergstraße und mit dem Schwedisch-Französischen Krieg begann ab 1635 das blutigste Kapitel des Dreißigjährigen Krieges. Aus der Region berichteten die Chronisten aus jener Zeit: „Pest und Hunger wüten im Land und dezimieren die Bevölkerung, sodass die Dörfer öfters völlig leer stehen“. Mit dem Westfälischen Frieden von 1648 wurde die Einlösung der Pfandschaft endgültig festgeschrieben.

Nach Ende des Krieges wurde 1650 die Pfandsumme an Kurpfalz zurückgezahlt und der Bezirk des Oberamtes Starkenburg gehörte auch formal wieder zu Kurmainz. Bereits 50 Jahre nach Ende des Dreißigjährigen Krieges hatte die Region erneut schwer unter Kriegsfolgen zu leiden, als Frankreich versuchte im Pfälzischen Erbfolgekrieg seine Grenzen nach Osten zu verschieben. Erst mit dem Frieden von Rijswijk 1697, zogen sich die Franzosen hinter den Rhein zurück.

Als es 1782 zu einer Umstrukturierung im Bereich des Kurmainzer Amtes Starkenburg kam, wurde der Bereich des Amtes in die vier untergeordnete Amtsvogteien Heppenheim, Bensheim, Lorsch und Fürth aufgeteilt und das Amt in Oberamt umbenannt. Erbach wurde dem „Amt Heppenheim“ zugeordnet, die Gerichtsbarkeit blieb bei der „Zent Heppenheim“. Die Amtsvogtei wiederum war dem Oberamt Starkenburg im „Unteren Erzstift“ des „Kurfürstentums Mainz“ unterstellt.[1]

Wappen

Das Wappen des Stadtteils Erbach wird wie folgt beschrieben:

In Rot ein silberner Schräglinkswellenbalken, beseitet oben von einem sechsspeichigen silbernen Rad und unten von einem gestürzten silbernen Weinblatt, belegt mit einem roten Nagelspitzkreuz.

  • Der silberne Wellenbalken steht redend für den Namensbestandteil "-bach".
  • Rad und Nagelspitzkreuz deuten auf die früheren Ortsherren, Kurmainz und Kloster Lorsch, hin.
  • Das Weinblatt symbolisiert den Weinbau in Erbach wobei das mit dem Kreuz belegte Weinblatt verdeutlicht, dass die Ersterwähnung im Lorscher Codex in Verbindung mit dem Weinbau steht.

Vereine

  • Freiwillige Feuerwehr Erbach
  • Gesangverein Concordia Erbach
  • Heimat- und Verschönerungsverein Erbach e.V.
  • Kindergarten-Trägerverein Tatzelwurm
  • Sportverein Erbach 1946 e.V.

Infrastruktur

  • Mehrzweckhalle Erbach, mit Eigenleistung der Einwohner erbaut und 1976 eingeweiht
  • ehemalige Schule (1905 eingeweiht), heute Kindergarten
  • Haus Emmaus, Gemeindezentrum (2002 eingeweiht)

Literatur

  • Heimat- und Verschönerungsverein Heppenheim-Erbach (Hrsg.): Erbacher Heimatbuch, Heppenheim-Erbach 1996
  • Wilhelm Metzendorf: Heppenheimer Lexikon. Verlag Laurissa, Lorsch 1986. ISBN 3-922781-69-1
  • Verkehrs- und Heimatverein Heppenheim e.V. (Hrsg.): 1250 Jahre Heppenheim. ABT Mediengruppe, Weinheim 2005. ISBN 3-000-160-93-0
  • Leonhard Rettig: Die Erwähnung Heppenheims und der Starkenburg im Lorscher Codex. Magistrat der Kreisstadt Heppenheim an der Bergstraße (Hrsg.), Heppenheim 1970.
  • Heinrich Bräuer: Filiale Erbach – Gemeindezentrum „Haus Emmaus“. in: 100 Jahre „Dom der Bergstraße St. Peter Heppenheim.“ Förderverein Marienhaus (Hrsg.), Heppenheim 2004
  • Literatur über Erbach in der Hessischen Bibliographie

Weblinks